Aufklärung ist der Schlüssel zum Sieg, denn nur wer die Bewegungen des Gegners kennt, kann Rückschlüsse über seine Intentionen ziehen. Alle Analysten des terranischen Militärs beherzigen diesen Grundsatz und fordern schon seit langem die Entwicklung eines neuen Systems für die Langstreckenüberwachung. Die von ihnen gegeben Impulse fanden alsbald Gehör und das terranische Oberkommando gab die Entwicklung eines Gebäudes in Auftrag, das den gestellten Anforderungen gerecht werden würde. Bald wurde klar, dass das empfindliche Instrumentarium, welches für die Überwachung großer Gebiete von Nöten ist, keine alternative Nutzung zuließ, wie es noch beim Raketenturm der Fall war. Mit Hilfe von passiven und aktiven Thermal- und elektromagnetischen Scannern, millimetergenauen Radarabtastungen sowie seismischen Sensoren und Doppleranalysen, sammeln die Sensortürme inerhalb kürzester Zeit eine gigangtische Menge an Daten. Diese werden aufbereitet und sind für die Kommandeure von unschätzbarem Wert.
Zwar kann die Präsenz feindlicher Einheiten vom Turm angezeigt werden, aber erst eine visuelle Überprüfung des Kontaktes ermöglicht die Identifizierung der Gefahr. Selbstverständlich stellen die Sensortürme für den Gegner ein primäres Ziel dar, denn Anhäufungen von Einheiten und das Legen von Hinterhälten ist in der Präsenz eines solchen Turmes natürlich nicht möglich. Da sie völlig wehrlos sind, sollten Sensortürme immer gut beschützt werden, was aber zur Folge hat, dass sie oftmals die Position einer terranischen Basis verraten. Das Oberkommando der terranischen Streitkräfte empfiehlt daher allen Kommandeuren, Sensortürme auch als Lock- und Täuschungsmittel einzusetzen. Diese Einschätzung wird von der Mehrzahl der Analysten geteilt.










