Luftfahrzeuge für den Boden-Kampf zu entwickeln ist eine schwierige Aufgabe und führt oft in die Sackgasse. Entweder sind die Vehickel durch ihre Bewaffnung und Panzerung zu schwer und nicht agil genug, oder aber es fehlt an der nötigen Durchschlagskraft für die effektive Zielbekämpfung. Zahlreiche Konzepte wurden von der Liga entwickelt und letztendlich wieder verworfen. Als untauglich erwiesen sich mit Geschützen ausgestattete Landefrachter, halbautonome Drohnen und fliegende Artellerieplattformen. Da die militärische Notwendigkeit aber weiterhin bestand und der mit einem Salvenlaser ausgestattete "Raumjäger" die Aufgabe nur kurzfristig als Stop-Gap-Lösung ausfüllen sollte, sah man bei Procyon Industries das Potential für einen lukrativen Deal.
Statt auf altbewährte Designs zu setzen, ging der Konzern ganz neue Wege. Die Anstregungen führten schließlich zur Entwicklung des Banshee. Statt aufwendiger und schwerer Hochleistungsmotoren wurden ökonomische Bypass-Triebwerke verbaut. Wohl wissend, dass diese Triebwerke niemals die notwendige Wendigkeit erlauben um einen Luftkampf zu überstehen, wurde auf eine Luft-Luft-Bewaffnung komplett verzichtet. Das eingesparte Gewicht kam der Entwicklung der leistungsfähigen Luft-Boden-Mehrfachsprengköpfe zugute.
Der Banshee ist ein günstiges und relativ robustes Angriffsfahrzeug für den taktischen Einsatz in schwierigem Gelände. Anfangs als Spielzeug belächelt, wird er nach schwierigen Dschungel- und Wüsteneinsätzen in denen Belagerungspanzer versagt haben, von vielen Kommandeuren geschätzt und seinen Gegnern gefürchtet. Die später vom "Raumjäger" adaptierten Tarnfelder und der immer weitreichendere Einsatz, auch gegen Zivilisten, verliehen dem Banshee bald den Ruf einer Terrorwaffe.










