
Die als Operationsbasen fungierenden Träger haben geradezu gigantische Ausmaße. Dank ihrer schweren Bewaffnung und der starken Schutzschilde können die Trägerschiffe jede feindliche Blockade durchbrechen. Präzise und tödlich ergießt sich ein Schwarm automatischer und autonom agierender Abfangjäger auf die feindlichen Ziele und vernichtet sowohl gegnerische Jäger als auch Bodenziele in kürzester Zeit. Für den Angriff auf langsamere, dafür aber stärker gepanzerte Bodeneinheiten und Gebäude, stehen Plasmabomben mit gewaltiger Durchschlagskraft zur Verfügung.
Um die vollständige Autonomie der Träger zu gewährleisten, werden sowohl die Produktion als auch die Wartung der Abfangjäger in den Andockbuchten durchgeführt. Ganze Geschwader der wendigen Jäger können innerhalb weniger Sekunden gestartet werden. Einem furchterregenden, fliegenden Hornissennest gleich, schwärmen während der Kampfhandlungen beständig die Jäger aus dem Träger, um dann zwischen den einzelnen Angriffswellen wieder zu landen und erlittene Schäden reparieren zu lassen. Um die technischen Vorraussetzungen dieser beispiellosen und unerreichten Koordination näher studieren zu können, hoffen terranische Wissenschaftler schon lange auf eine Gelegenheit einen Träger untersuchen zu können.
Da die Jäger eines Trägers unvergleichlich agil sind, ist auch der Kampf mit feindlichen Schiffen möglich, ohne das zusätzlich Abwehrmaßnahmen von Nöten wären. Die Protoss-Flotte verfügt außerdem über eine kleine Anzahl von "Super-Trägerschiffen". Das wohl bekannteste unter ihnen - die Gantrithor - fungierte als Flagschiff des Exekutors Tassadar, als dieser mit einer Expeditionsstreitmacht die Zerg im Raum der Terraner vernichtete. In die Geschichte ging das Schiff ein, als es im Alleingang ein ganzes Geschwader terranischer Kreuzer unter dem kommando von General Edmund Duke zerstörte, um kurz darauf den auf Aiur manifestierten Zerg-Overmind auszulöschen.











